SANKT PETERSBURGS MUSEUMSKATZEN | die Eremitage

Submitted by Sebastian on Sun, 12/13/2020 - 16:00
SANKT PETERSBURGS MUSEUMS-KATZEN I die Eremitage

Im Sankt Petersburger Museum, der Eremitage, leben 50 Katzen. Und dort haben die sanften Pelzträger bereits seit 1745 ein lebenslanges Wohnrecht und haben heute sogar eine eigene Pressesprecherin.

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*Grundausstattung für Katzen
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Die Eremitage

Das weltberühmte Museum im Herzen St. Petersburgs hieß täglich, vor der Corona-Krise, hunderte Menschen aus aller Welt willkommen. Die Besucher wurden jedoch immer von Kater Vasya auf dem Vorplatz begrüßt. Er gehört zur ca. 50 Katzen umfassenden pelzigen Belegschaft des Museums. Teilweise kommen Besucher ausschließlich um die Katzen zu sehen und Fotos vor den Gebäuden mit Ihnen zu schießen. Sie sind eine echte Berühmtheit und gehören zur Eremitage einfach dazu. Doch warum wohnen so viele Katzen in diesem Museum?

Nachts im Museum

Der erste Kater wurde vor fast 300 Jahren von Peter dem Großen höchstpersönlich aus Holland mitgebracht. Diese Legende erzählt man sich noch heute. Auch bestellte die russische Kaiserin Elisabeth I. „Beste Rattenfänger aus Kasan.“ Und diese sollten die außer Rand und Band geratenen Mäuse die es sich im Winterpalast gemütlich gemacht hatten vernichten. Ihr ahnt schon warum die leisen Jäger im Museum wohnen.

Tatsächlich wurden die flauschigen Mäuse- und Rattenfänger genau dafür eigens von den einstigen russischen Herrschern sowohl im Palast als auch im Museum „angestellt“. Und die Katzenliebe ist im russischen Volk tief verwurzelt. Zar Alexej Michailowitssch verdanken wir das weltweit erste Katzengemälde mit dem Titel „Die Ruhige“. Peter der Große und auch grausame Zar, mochte die Samtpfoten ebenfalls. Er ordnete an die St. Petersburger Straßenkatzen gut zu behandeln und zu füttern. Seine Tochter Elisabeth die I. bestellte nicht nur die besten Rattenfänger, sondern verschaffte ihnen auch ein lebenslanges Wohnrecht.

Im zweiten Weltkrieg bewahrten die putzigen Gesellen die Stadt vor einer Rattenplage. Ihnen zu ehren wurde ein Katzendenkmal errichtet, dass noch heute an diese Begebenheit erinnert. Leider kamen während der Leningrader Blockade alle Stubentiger ums Leben. Nach dem Krieg wurden 5.000 Tiere nach Leningrad befördert und einige landeten im Museum wo ein Teil ihrer Nachkommenschaft noch heute lebt und „arbeitet“.

Katzenarbeit im Museum

Sie streunen herum, beobachten ihr Revier und die Gegend in und um das Museum. Sie liegen in der Sonne oder strecken sich, spielen, toben und jagen. Aber vorrangig erholen sie sich. Das ist auch ausreichend, denn durch ihren spezifischen Geruch machen sie die Keller und Lagerräume des Museums für Nagetiere eher unattraktiv. Das ist die ideale Präventivmaßnahme, so ihre Pressesprecherin namens Maria. Wobei es offiziell gar keine Stelle als Pressesprecherin für die Katzen gibt. Es ergab sich so, vor ca. 20 Jahren. Seither kümmert sie sich um die Belange der Fellnasen.

So kümmert sich die inoffizielle Presseverantwortliche auch um die Korrespondenz die die Katzen der Eremitage erhalten. Es gehen regelmäßig Briefe ein die bspw. Adressiert sind an Tichon, den Chefkater des Museums. Und tatsächlich ist er der derzeitige Chef der kätzischen Belegschaft. Wie alt er tatsächlich ist vermag niemand so genau zu sagen. Aber er hat schon etliche Jahre auf dem Katzenbuckel.

Die flauschigen Arbeiter werden an ihrem Arbeitsplatz auch bestens versorgt. Sie erhalten mehrere Mahlzeiten am Tag und zwar pünktlich und regelmäßig. Dafür sorgt Maria ebenfalls. Ein örtlicher Tierfutterproduzent sponsert die Katzennahrung. Die Tiere sind also bestens versorgt.

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Rätsel

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Im Rätsel vom letzten Mal, Teil 204, wollten wir wissen welche Augenfarbe Katzen nach der Geburt haben. Katzen haben blaue Augen, wenn sie sie das erste Mal öffnen. Viele haben es gewusst und mitgemacht. Prima. Na mal sehen ob ihr dieses Mal auch darauf kommt was wir suchen.

Stimmt’s?

Freddy Mercury, Frontmann der Band Queen war riesiger Katzenfan und hatte 10 Stubentiger die er wie seine eigenen Kinder behütete. Ein Soloalbum widmete er seinen Katzen Jerry, Tom, Oscar, Tiffany und alle Katzen im Universum. Katzendame Delilah war seine besondere Muse. Für sie schrieb er sogar ein eigenes Lied das auf dem 1991er Album Innuendo verewigt wurde.

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Quellen:

https://www.mdr.de/nachrichten/osteuropa/land-leute/katzen-eremitage-russland-100.html (11.12.2020)

https://www.geo.de/geo-tv/9349-rtkl-eremitage-palast-der-katzen (11.12.2020)

https://de.rt.com/gesellschaft/38882-katzen-als-museumswachter-schutzen-kunstwerke/ (11.12.2020)

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