ZECKEN | wirklich gefährlich?

Submitted by Sebastian on Sun, 05/03/2020 - 15:21
ZECKEN | wirklich gefährlich?

Heute geht es um ein momentan aktuelles Thema. Zecken in Wald und Flur und auch auf unseren Fellnasen. Wie man Zecken am besten entfernt, welche Gefahren von ihnen ausgehen aber auch welche Gefahr hinter bestimmten Zeckenschutzmitteln steckt erfahrt ihr im Artikel.

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Zecken breiten sich immer weiter aus

Durch die immer weiter nach Norden reichenden FSME Ausbreitung werden wir im Frühjahr regelmäßig durch die Medien für das Zeckenthema sensibilisiert. FSME ist die Frühsommer-Meningoenzephalitis, eine Hirnhautentzündung die durch Viren beim Zeckenbiss übertragen wird. Doch die FSME Karte ist nicht gleichzusetzen mit der Zeckenverbreitung in Deutschland, denn Zecken gibt es hierzulande überall.

Glücklicherweise besteht für die Fellnasen nach einem Zeckenstich nur ein geringes Risiko schwer zu erkranken. Für die Dosenöffner ist es aber dennoch wichtig die Zecken sachgerecht zu entfernen und zu entsorgen.

Zecken-Zielgruppe

Prinzipiell sind Freigänger die bevorzugte Zielgruppe für die Plagegeister. Sucht daher eure Vierbeiner ab, wenn sie nach Hause kommen. Sucht besonders die Stellen ab an die die Schnurrnasen nicht selbst rankommen. Kopf, Brust, Schultern und Nacken sind für die Samtpfoten selbst nur schwer erreichbar und sie sind den Zweibeinern dankbar für die zusätzlichen Streicheleinheiten. 

Zecken richtig entfernen

Bei der Entfernung der Parasiten geht ihr am besten so vor wie beim Krallenschnitt Teil 109 beschrieben. Die Fellnasen werden vorsichtig festgehalten, mit Streicheleinheiten und Leckerlies abgelenkt, falls sie nicht kooperativ sind. Mit einer spitzen Pinzette oder einer Zeckenzange funktioniert die Entfernung am besten.

Zeckenkarten rupfen zu viel Fell mit heraus. Schiebt das Fell zur Seite und setzt die Zange möglichst weit unten an und zieht das Insekt langsam heraus. Entsorgen danach nicht vergessen. Passt auch bitte auf Zecken im Fell eurer Kuscheltiger auf die noch auf der Suche nach einer Mahlzeit sind. Statistisch sind Katzenhalter häufiger von Zeckenbissen betroffen als im Vergleich die Allgemeinbevölkerung.

Den Pelzträgern bereiten die Zeckenbisse indes bis auf den Juckreiz durch gelegentliche Entzündungen weniger Probleme. Ein Tierarztbesuch ist meist nicht nötig.

Achtung vor Permethrin

Ein wichtiger Hinweis kommt von Julesmarie und ihren Stubentigern Lilly Marie und Henry. Bitte verzichtet auf Antizeckenmittel mit dem Wirkstoff Permethrin, dieses kann für Katzen tödlich sein. Am besten verzichtet ihr generell auf chemischen Zeckenschutz bzw. die Pille gegen Zecken. Alle Präparate haben hohe Risiken und können das Nervensystem eurer Fellkinder schädigen. Gebt euren kleinen Abenteurern nach dem Freigang zusätzliche Streicheleinheiten und sucht sie manuell ab. Das stärkt dann außerdem die Bindung.

Was haltet ihr vom Zeckenthema, lieber Spoton oder Halsband oder sucht ihr lieber manuell die Quälgeister aus dem Fellkleid eurer Lieblinge? Schreibts doch mal in die Kommentare. Alle Infos könnt ihr gern noch einmal in unserem Video ansehen und auch dort fleißig kommentieren.

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Quellen:

https://www.zecken-radar.de/zeckenentfernung-bei-katzen/

Bild FSME Karte
https://www.zecken.de/de/fsmerisikogebiete-deutschland

Gefahren Antizeckenmittel
https://www1.wdr.de/verbraucher/gesundheit/zeckenschutz-parasiten-100.html